Was ist die Österreichische Dialogwoche Alkohol?

Die Initiative „Österreichische Dialogwoche Alkohol“ will – vergleichbar den seit vielen Jahren durchgeführten „Aktions- oder Dialogwochen Alkohol“ etwa in Deutschland – über Alkohol informieren sowie anregen, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken und ins Gespräch zu kommen: Wie viel Alkohol trinke ich? Ab wann ist es zu viel?

Die meisten Österreicherinnen und Österreicher wissen wenig über konkrete Wirkung und gesundheitsschädigende Mengen von Alkohol, wie verschiedene Erhebungen belegen. Übermäßiger bis problematischer Alkoholkonsum wird in Österreich tendenziell immer noch verharmlost und Alkoholabhängigkeit ist nach wie vor ein Tabuthema.

Die vielfältigen gesundheitlichen und sozialen Probleme, die infolge von riskantem und problematischem Alkoholkonsum entstehen, betreffen die konsumierende Person, aber auch das soziale Umfeld, den Arbeitsplatz, Bildungseinrichtungen und den Freizeitbereich.

Von 20. Mai bis 26. Mai 2019 finden in ganz Österreich Veranstaltungen statt, im Zuge derer wir Alkohol und seine Gefahren offen thematisieren und Menschen ins Gespräch bringen wollen.

Werden Sie aktiv und machen Sie mit!

Auch die Gesundheitsministerinnen und -minister von Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz begrüßten es, dass 2017 zum ersten Mal gleichzeitig in allen fünf Ländern im Rahmen einer Aktions- oder Dialogwoche Menschen auf die Risiken aufmerksam gemacht werden, die mit übermäßigem Alkoholkonsum verbunden sind. Hier lesen Sie das offizielle Statement der deutschsprachigen Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister 2017.

Wer steht hinter der Österreichischen Dialogwoche Alkohol?

Die Österreichische Dialogwoche Alkohol ist eine Initiative der Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung in Kooperation mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Gesundheit Österreich GmbH/Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich und wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz gefördert.